Beat Estermann Beat Estermann

Beat Estermann ist selbstständig und bietet Forschungs- und Beratungsdienstleistungen im Bereich der digitalen Transformation an; zudem ist er befristet und projektbezogen mit mehreren Schweizer Hochschulen verbunden. Von 2007 bis 2022 arbeitete er am Institut Public Sector Transformation (ehemals E-Government-Institut) der Berner Fachhochschule, ab 2019 als Professor und von 2019 bis 2021 als stellvertretender Institutsleiter. Seit 2012 konzentriert sich seine Forschung auf offene Daten und insbesondere auf Fragen rund um offene Daten und Crowdsourcing bei Kulturerbe-Institutionen. Zu diesen Themen hat er verschiedene Beratungsmandate für Organisationen des öffentlichen Sektors und Kulturerbe-Institutionen ausgeführt. Beat setzt sich seit den Anfängen des Vereins opendata.ch für OpenGLAM ein. 2013 initiierte er die Gründung der Swiss OpenGLAM Working Group und war bis 2022 deren Koordinator. Seit 2018 ist er zudem Mitglied des Vorstands des Vereins opendata.ch.

Diego Hättenschwiler

Diego Hättenschwiler ist ein aktiver Wikipedianer, der Einführungskurse für die aktive Mitarbeit an Wikipedia gibt. Zudem ist er auf die Beratung von Gedächtnisinstitutionen (GLAMs) spezialisiert, die zu Wikipedia oder Wikimedia Commons beitragen möchten. Diego ist ausgebildeter Historiker und arbeitet als wissenschaftlicher Bibliothekar.
  • Zugehörigkeit: Mitglied des Beirats von Wikimedia CH
  • Wikimedia-Benutzerseite: Hadi
  • E-Mail: diego.haettenschwiler(at)wikipedian.ch

Jürg Hagmann Jürg Hagmann

Juerg Hagmann ist Experte für Information Management & Governance, Records Management und Archivierung. Seit 2013 führt er sein eigenes Unternehmen (Hagmann RIM Consulting) und ist Partner des Kompetenzzentrums Records Management (KRM). In den vergangenen Jahren konzentrierten sich seine Aktivitäten im Bereich offene Daten auf Schweizer Kulturerbedaten und insbesondere auf Archive kirchlicher Institutionen. Zurzeit arbeitet er an zwei entsprechenden Projekten: Überführung der Schweizer Datenbank der kirchlichen Archive (AGGA) ins LOD-Format und Veröffentlichung historischer Quellen der Christkatholischen Kirche der Schweiz unter einer CC-BY-Lizenz. Juerg setzt sich seit 2013, als die globale OKF-Konferenz in Genf stattfand, für OpenGLAM ein. Er ist Dozent an der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) in Olten und Stiftungsrat der Stiftung Schweizerisches Wirtschaftsarchiv (SWA), Basel.

Valérie Hashimoto

Valérie Hashimoto ist Kunsthistorikerin und arbeitet seit mehreren Jahren in Museen. Ihr Engagement im Netzwerk Friends of OpenGLAM begann 2018, als sie den Swiss Open Cultural Data Hackathon im Schweizerischen Nationalmuseum in Zürich koordinierte. Seither ist ihr Interesse an OpenGLAM stetig gewachsen.
  • E-Mail: valerie.hashimoto(at)openglam.ch

Rae Knowler

Rae Knowler ist Webentwickler*in in Zürich und entwickelt dort Produktdaten-APIs und arbeitet an Open-Data-Projekten. Rae interessiert sich für die faszinierenden, komischen und manchmal tragischen Ergebnisse des Versuchs, die Komplexität von Leben und Gesellschaft in Computersysteme zu zwängen. Auf OpenGLAM wurde Rae erstmals am Open Cultural Data Hackathon im Februar 2015 aufmerksam und untersuchte dort die von Carl Durheim in den 1850er-Jahren fotografierten Staatenlosen. Am Hackathon 2016 war Rae Teil eines Teams, das die Wege jüdischer Flüchtlinge in der Schweiz im 20. Jahrhundert nachzeichnete. In der Freizeit liest Rae viel Science-Fiction und knuddelt Katzen.

Dominik Sievi

Dominik Sievi ist Fachmann Information und Dokumentation am Schweizerischen Nationalmuseum und arbeitet für das Projekt Mobility I+D, das junge Bibliothekarinnen und Bibliothekare in ganz Europa auf Reisen schickt. Er hat zwei grosse Interessen: Wissen bewahren und es möglichst vielen Menschen zugänglich machen. Beides ist einfacher, wenn Informationen offen sind. Seinen ersten Kontakt mit dem OpenGLAM-Netzwerk hatte er am Swiss Open Cultural Hackathon 2017.
  • Zugehörigkeit: Mobility I+D
  • E-Mail: dominik.sievi(at)gmail.com

Lionel Walter

Lionel Walter ist Softwareingenieur bei arbim IT, einem Unternehmen, das IT-Dienstleistungen für Bibliotheken, Archive und Museen anbietet. In seiner Arbeit setzt er sich dafür ein, Daten von Kulturinstitutionen offener, vernetzter und besser nutzbar zu machen. Er stiess 2016 zum OpenGLAM-Netzwerk, als der 2. Swiss Open Cultural Hackathon von der Universitätsbibliothek Basel ausgerichtet wurde, wo er damals arbeitete.
  • Zugehörigkeit: arbim IT
  • E-Mail: lionel.walter(at)openglam.ch

Birk Weiberg Birk Weiberg

Birk Weiberg hat einen Hintergrund in Kunstgeschichte und Medienwissenschaft und ist seit vielen Jahren an geisteswissenschaftlichen Datenbankprojekten beteiligt. Zurzeit ist er Projektleiter für Interdisziplinarität und Transformation an der Hochschule Luzern – Design Film Kunst, wo er auch im Bachelorstudiengang Data Design & Art unterrichtet. Zu OpenGLAM kam er als Projektleiter bei der SAPA, Stiftung Schweizer Archiv der Darstellenden Künste. Sein Engagement für OpenGLAM wird von seinem Interesse an alternativen Wegen der Digital Humanities getragen.

Thomas Weibel Thomas Weibel

Thomas Weibel ist Professor für Media Engineering an der Fachhochschule Graubünden (FHGR). Nach seinem Studium der Germanistik und Anglistik sowie der Linguistik an der Universität Bern und Jahren als Berufsjournalist beim Thuner Tagblatt und beim Bund in Bern war er Leiter Programmentwicklung bei Radio SRF 2 Kultur, wo er crossmediale Formate entwickelte. Heute ist Thomas Weibel freier Journalist und unabhängiger Multimedia-Produzent und unterrichtet Multimedia Storytelling und Konvergente Medienproduktion an der FHGR, an der Hochschule der Künste Bern und an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz in Deutschland.

Nobutake Kamiya Nobutake Kamiya

Nobutake Kamiya ist Bibliothekar am Asien-Orient-Institut der Universität Zürich. Er interessiert sich sehr für die Möglichkeiten der Digitalisierung von Kulturerbe und für Open Science. Er ist überzeugt, dass die Offenheit von GLAM Kreativität, Vielfalt und Transparenz in der Gesellschaft fördert.
Kathi Woitas

Kathi Woitas

Kathi Woitas ist Digital Scholarship Specialist an der Universitätsbibliothek Bern. Dort entwickelt sie neue Dienstleistungen zur Unterstützung datengetriebener Forschung und Lehre, indem sie Ressourcen in geeigneter Form zugänglich macht, Werkzeuge bereitstellt und Digital und Data Literacy fördert. Kathi hat einen Hintergrund in Bibliothekswissenschaft und Kulturanthropologie sowie eine Weiterbildung in Data Science. Sie engagiert sich seit 15 Jahren in verschiedenen Zusammenhängen für Open Content und Open Scholarship und ist 2020 dem OpenGLAM-Netzwerk beigetreten.
Iolanda Pensa

Iolanda Pensa

Iolanda Pensa ist Senior Researcher und Leiterin des Forschungsbereichs «Kultur und Territorium» am Designinstitut der SUPSI, Fachhochschule Südschweiz, wo sie zudem Beraterin für Open Science und Mitglied des Leitungsgremiums ist. Ehrenamtlich ist sie aktives Mitglied der Wikimedia- und Creative-Commons-Bewegungen, Präsidentin von Wikimedia Italia und Vorsitzende des internationalen Wikimania Steering Committee. Die Kunsthistorikerin promovierte in Sozialanthropologie und Ethnografie an der EHESS in Paris sowie in Raumplanung und territorialer Governance am Politecnico di Milano. Ihre Forschung konzentriert sich auf zeitgenössische afrikanische Kunst, Kunst im öffentlichen Raum und Biennalen, Systeme der Wissensproduktion und -verbreitung, Wikipedia und offene Lizenzen.