Die OpenGLAM CH Working Group bringt Vertreterinnen und Vertreter von Gedächtnisinstitutionen, NGOs, Forschung und Bildung, Dienstleistern und Förderinstitutionen zusammen, um die Umsetzung der OpenGLAM-Prinzipien in der Schweiz zu fördern und zu erleichtern. Sie funktioniert als loses Netzwerk von Projekten rund um OpenGLAM.
OpenGLAM-Prinzipien
Die OpenGLAM-Prinzipien wurden 2013 von der internationalen OpenGLAM Working Group der Open Knowledge Foundation verabschiedet und legen fest, wie Gedächtnisinstitutionen den Fortschritt des menschlichen Wissens unterstützen sollen, indem sie ihre Sammlungen öffnen. Die fünf Regeln, denen Gedächtnisinstitutionen folgen sollen, lauten:
- Digitale Informationen über die Objekte (Metadaten) mit einem geeigneten rechtlichen Instrument in die Public Domain entlassen […]
- Digitale Abbildungen von Werken, deren Urheberrecht abgelaufen ist (Public Domain), in der Public Domain belassen, indem ihnen keine neuen Rechte hinzugefügt werden.
- Bei der Veröffentlichung von Daten eine ausdrückliche und belastbare Aussage zu den eigenen Wünschen und Erwartungen hinsichtlich Weiterverwendung und Umnutzung machen […]
- Bei der Veröffentlichung von Daten offene, maschinenlesbare Dateiformate verwenden.
- Möglichkeiten, das Publikum im Web auf neue Weise einzubeziehen, sollen genutzt werden.
Eine vollständige Fassung der OpenGLAM-Prinzipien findest du auf der Website der internationalen OpenGLAM Working Group.
