Alles, was du für einen spannenden und lohnenden Hackathon wissen musst. Melde dich mit Fragen, Feedback oder für Unterstützung: info[at]opendata.ch.
v1.0 (29.08.2023)
Inhalt
Was ist ein Opendata.ch-Hackathon?
Welche Chancen bietet ein Hackathon?
Was sind die Elemente eines Hackathons?
Wie funktionieren unsere Hackathons?
Warum solltest du an unseren Hackathons teilnehmen?
Welche Rolle kannst du an einem Hackathon einnehmen?
Was macht eine (gute) Challenge aus?
Was ist ein Beispiel für eine (gute) Challenge?
Welche Daten/Ressourcen braucht es für eine (gute) Challenge?
Checkliste für eine erfolgreiche Challenge
Wie präsentierst du eine Challenge den Teilnehmenden?
Auf welcher Plattform führen wir unsere Hackathons durch?
Wie arbeitest du auf unserer Plattform? Dribdat 1×1
Wie präsentierst du dein Projekt am Ende des Hackathons?
Was geschieht mit den Ergebnissen des Hackathons?
Was ist ein Opendata.ch-Hackathon?
Bauen, testen und verbessern – schnell
Unsere Hackathons sind wie Runde Tische. Doch statt über theoretische Ansätze für komplexe Probleme zu sprechen, beginnen wir bereits mit der Zusammenarbeit und dem Prototyping.
Während zwei Tagen bauen interdisziplinäre Teams gemeinsam datengetriebene Prototypen, um reale Challenges anzugehen. Damit stärken wir die Veröffentlichung und Nutzung (offener) Daten sowie offene und menschenzentrierte Innovation für das Gemeinwohl in den verschiedensten Bereichen: z. B. GLAM/Kulturerbe (seit 2015), Recht (seit 2021), Politik (2015), Mobilität (2012), Medien (seit 2021), Energie (seit 2019) oder Landwirtschaft (seit 2020). Nachdem wir Dutzende Hackathons organisiert und mitveranstaltet haben, bauen und fördern wir Communities, Werkzeuge und Fähigkeiten, um Einzelpersonen und Organisationen zu befähigen.
Welche Chancen bietet ein Hackathon?
- neue Ansätze zur Lösung der Herausforderungen deiner Organisation erkunden
- Innovation, Zusammenarbeit (Silos aufbrechen!) und eine Kultur der Offenheit innerhalb von und zwischen Organisationen fördern
- die Veröffentlichung und Nutzung (offener) Daten fördern und dich auf den Weg zur Offenheit machen
- einen Datensatz testen, sein Potenzial ausschöpfen und seine Qualität verbessern
- Einblicke in Innovationen, Innovationsprozesse und aktuelle Herausforderungen eines Sektors gewinnen
- dich mit engagierten Menschen aus einem Sektor und darüber hinaus vernetzen
- dein Team stärken und anregen
- die Sichtbarkeit deiner Organisation bei potenziellen Partnern erhöhen und potenzielle Mitarbeitende finden
Was sind die Elemente eines Hackathons?
Challenges, Menschen, Technologie
Damit unsere Hackathons erfolgreich sind, halten wir diese Elemente für unerlässlich:
- Challenges, eine Reihe umfassender Beschreibungen aktueller Probleme – dessen, was wir bauen, verbessern oder reparieren wollen.
- Menschen, diejenigen, die täglich mit den Challenges zu tun haben, und diejenigen, die bereit sind, sie zu lösen (oder dabei zu helfen). Öffentliche Verwaltung, Programmiererinnen und Programmierer, Designerinnen und Designer, Aktivistinnen und Aktivisten, Politikerinnen und Politiker, Journalistinnen und Journalisten sowie weitere Interessierte sind alle zur Teilnahme eingeladen.
- Technologie: Die verfügbaren Daten, Informationen und Technologien rund um eine Challenge, zusammen mit bekannten Anforderungen an die Lösung(en) (z. B. Barrierefreiheit, Sicherheit), sowie Werkzeuge, mit denen die verfügbaren Ressourcen kombiniert werden, um neue Informationen nutzbar zu machen und rohe Ideen in sauber gestaltete Konzepte zu verwandeln, die eine Challenge beantworten.
Wie funktionieren unsere Hackathons?
Unsere Hackathons folgen in der Regel diesen Schritten:
| Tag 1 | Tag 2 |
| Einführung Präsentation der Challenges Teambildung Hacking Check-out | Kaffee Hacking Projektpräsentationen Abschluss (Apéro/Empfang) |
Einem Hackathon können ein oder mehrere Vorevents/Workshops vorausgehen, an denen die (potenziellen) Teilnehmenden, Challenge Owner und weitere Beteiligte in das Konzept von Hackathons eingeführt werden (inklusive Fragerunde) und/oder Challenges für den Hackathon erarbeiten oder schärfen (meist mit einer Human-Centered-Design-Methodik). Unsere Hackathons beginnen in der Regel mit einer Begrüssung und wichtigen Informationen zu Programm, Veranstaltungsort, Verpflegung, WLAN, dribdat usw. Danach pitchen die Challenge Owner ihre Challenges vor den Teilnehmenden, je 2 bis 5 Minuten (insgesamt nicht mehr als 1 Stunde). Nach der letzten Challenge-Präsentation können die Teilnehmenden entscheiden, an welcher Challenge sie arbeiten möchten, indem sie die im Raum verteilten Challenge Owner aufsuchen und mit ihnen sprechen. Das Organisationsteam begleitet die Teambildung. Oft geschieht diese jedoch ganz von selbst. Sobald ein Team vollständig ist – wir empfehlen 3 bis max. 8 Personen –, kann es mit der Arbeit beginnen. Meist nimmt sich nur ein Team einer bestimmten Challenge an. An unseren Hackathons geht Zusammenarbeit vor Wettbewerb. Idealerweise begleitet der Challenge Owner das Team während des Hackathons (leitet es aber nicht). Die Teams organisieren sich selbst und arbeiten während der zwei Tage selbständig an ihrer Challenge. Sie können dabei von Mentorinnen und Mentoren unterstützt werden. Der erste Tag endet mit einem Check-out, bei dem die Teams der ganzen Gruppe von Erkenntnissen und Rückschlägen berichten. In der Regel können die Leute über Nacht am Veranstaltungsort bleiben und erhalten eine kostenlose Unterkunft. Am zweiten Tag können die Teams ihre Projekte fertigstellen und dokumentieren und sich auf die Schlusspitches vorbereiten. Diese können öffentlich sein und/oder live gestreamt werden, haben meist eine kurze Fragerunde und werden in der Regel von einem Empfang gefolgt. Die Veranstaltung endet meist mit einem informellen Beisammensein der Teilnehmenden, bei dem sie Ideen austauschen und einander weitere Fragen stellen können.
Wir wollen, dass sich alle während eines Hackathons sicher fühlen. Deshalb müssen alle Teilnehmenden, Sponsoren, Partner, Freiwilligen und Mitarbeitenden an unserem Hackathon dem Hack Code of Conduct zustimmen. Wir setzen diesen Kodex während der ganzen Veranstaltung durch.
Warum solltest du an unseren Hackathons teilnehmen?
Wir wollen Menschen zusammenbringen, die Challenges aktiv angehen können. Ein weit verbreitetes Missverständnis ist, dass Hackathons nur etwas für Hacker, Techies, Entwicklerinnen, Nerds oder allgemein für Leute mit grossem technischem Know-how sind.
Solche Profile sind zwar wichtig, um Challenges anzugehen und rasch Lösungen zu bauen, doch wir brauchen mehr als das: Wir brauchen Menschen, die Fachwissen mitbringen, Menschen, die ihre Challenges teilen, Menschen mit einer lösungsorientierten Haltung, die bereit sind zu lernen.
Wenn relevante Beteiligte wie Nutzende und Anbieter anwesend sind, hilft das, die Challenge anzugehen. Zögere nicht, sie einzuladen, oder lass uns wissen, falls du Unterstützung brauchst.
Zu Beginn des Hackathons werden diese Talente auf verschiedene Projekte verteilt und arbeiten in Teams zusammen, um Prototypen zu erstellen, zu testen und zu verbessern. Es zeigt sich immer wieder: Eine gute Werkzeugkiste, eine grosse Vielfalt und eine harte Deadline sind ein hervorragendes Innovationsrezept.
Welche Rolle kannst du an einem Hackathon einnehmen?
An unseren Hackathons gibt es verschiedene Rollen. Eine Person kann mehrere Rollen bzw. Hüte haben.
Challenge Owner
Formuliere und teile eine Challenge. Pitche deine Challenge beim Auftakt des Hackathons. Bleib zu Beginn bei den Projektteams, die sich entschieden haben, die von dir formulierten Challenges anzugehen. Sei erreichbar, um allfällige Rückfragen zu beantworten. Unterstütze die Kommunikation intern (toll, wenn Mitarbeitende teilnehmen!) und extern über deine eigenen Kommunikationskanäle und beruflichen Netzwerke.
Teilnehmende
Hilf mit, eine oder mehrere Challenges zu lösen. Teile uns deine Spezialgebiete mit (Design- oder Technikkenntnisse, Fachwissen, andere Fähigkeiten) und welche Rolle und Lernmöglichkeiten du suchst. Wichtig: Technisches Know-how (z. B. API, Data Science) ist willkommen, aber keine Voraussetzung.
(Tech-)Mentor:in
Teile dein (technisches) Fachwissen und unterstütze mehrere Teams. Wir melden uns bei dir, um zu erklären, wie das Mentoring an diesem Hackathon funktioniert. Technisches Know-how in Bereichen wie diesen ist willkommen: API, Datenanalyse, Web,…
Bei unseren Hackathons können alle Teilnehmenden eine Challenge wählen. Diese Angabe hilft dem Organisationsteam zusammen mit weiteren Informationen über die besonderen Fähigkeiten und die Erfahrung jeder teilnehmenden Person vor und während der Teambildungsphase, also beim Zusammenstellen wirkungsvoller und erfolgreicher Projektgruppen, und macht den Hackathon so möglichst attraktiv und unterhaltsam.
Was macht eine (gute) Challenge aus?
Wir wollen an echten Problemen und Ideen arbeiten. Diese sollten als «Challenges» formuliert werden. Challenges stehen im Zentrum unserer Hackathons. Sie sind wie Funken, die Projekte entzünden. Challenges können unterschiedlicher Art sein und verschiedene Ergebnisse in den Fokus rücken:
- eine interessante technologische Herausforderung
- eine organisatorische Herausforderung im Zusammenhang mit sozialen oder kulturellen Fragen, auch solchen, bei denen du auf den ersten Blick vielleicht gar nicht an Technologie denkst
- eine globale Herausforderung, mit der wir uns als Gesellschaft befassen (z. B. im Zusammenhang mit den Zielen für nachhaltige Entwicklung)
- ein laufendes Projekt, das Mühe hat, Ergebnisse zu liefern, oder das von externer Unterstützung, Input und Feedback von Nutzenden profitieren könnte
- ein Anliegen oder Bedürfnis, das von Nutzenden oder Beteiligten geäussert wurde und das gemeinsam mit anderen besser verstanden werden muss
- …eine faszinierende Idee anderer Art, die das Licht der Welt erblicken soll
Form – Erzähl eine Geschichte
Eine gute Form ist jedoch enorm wichtig, um wirkungsvolle Projekte zu lancieren:
- Schmerzpunkte: Warum ist die Challenge… eine Challenge? Was ist das Bedürfnis oder Problem? Für wen? In welcher Situation?
- Wirkung: Was würde es bedeuten, d. h. was wäre anders, wenn die Challenge angegangen werden könnte, oder was passiert, wenn sie nicht angegangen wird
- Ziel: Was ist dein Ziel für den Hackathon? (erwartetes Ergebnis)
- Klein genug: Schnüre kleine Challenges, die sich in eine überschaubare Reihe von Schritten übersetzen lassen. Z. B.: «Die öffentliche Hand sollte ihre API verbessern, ist wohl zu allgemein.»
- Kontext: Wer sind die Beteiligten? Welche Einschränkungen gibt es?
- Vorgeschichte & Kontext: Erzähl ein wenig darüber, welche Lösungen bereits ausprobiert wurden.
… und lass natürlich Raum für Kreativität. Formuliere eher offene, knifflige Challenges – keinen klar definierten «Patch», den du eigentlich auch bei einer Programmierfirma in Auftrag geben könntest. Die Teilnehmenden wählen ihren eigenen Weg rund um deine Challenge – vertrau dem Prozess!
Denk daran, dass es immer vorkommen kann, dass eine Challenge nicht ausgewählt wird: Alle Teilnehmenden entscheiden frei, an welcher Challenge bzw. welchen Challenges sie arbeiten möchten, und sie können es sich auch anders überlegen und wechseln. Das heisst nicht, dass eine Challenge nicht relevant ist: Jede offene Challenge wird archiviert und kann an einem späteren Hackathon erneut vorgeschlagen werden.
Was ist ein Beispiel für eine (gute) Challenge?
Die Challenge «Dashboard electric car charging stations» wurde 2023 an unserem GovTech Hackathon vorgestellt. Ziel war es, ein Dashboard zu entwickeln, um Stromverbrauch und Nutzung von Ladestationen für Elektrofahrzeuge in der Schweiz zu überwachen. Auf der entsprechenden Challenge-/Projektseite findest du weitere Informationen zur Challenge, etwa den Pitch, die Schlusspräsentation oder die Beschreibung. Unter hack.opendata.ch – der zentralen Plattform für die Hackathons von Opendata.ch – findest du Challenges vergangener Hackathons.
Welche Daten/Ressourcen braucht es für eine (gute) Challenge?
Wir tragen Daten, Wissen und Werkzeuge zusammen, um Menschen zu befähigen. Zugängliche, vollständige und verständliche Daten und Schnittstellen sind für Innovation unerlässlich, an Hackathons erst recht. Welche Daten?
- Wenn möglich offen. Offene Daten und offene APIs sind der effizienteste und wirkungsvollste Weg, Zusammenarbeit zu ermöglichen. Z. B. bietet handbook.opendata.swiss eine Anleitung, wie man Daten öffnet.
- Ob Daten geöffnet werden können oder nicht, liegt in der Verantwortung der Dateneigentümerin oder des Dateneigentümers, die bzw. der den rechtlichen Rahmen dieser Daten auslegt. Wenn die Daten aus rechtlichen Gründen nicht vollständig geöffnet werden können, kannst du sie trotzdem für eine begrenzte Zeit oder für eine bestimmte Gruppe von Nutzenden zur Verfügung stellen.
- Wir empfehlen den Frictionless-Data-Packaging-Standard und sind dankbar für deine Bereitschaft, uns bei der entsprechenden Aufbereitung der relevanten Datensätze zu helfen.
In Absprache mit dem Organisationsteam der Veranstaltung sind begründete Ausnahmen von diesen Regeln möglich. Melde dich bei info[at]opendata.ch, wenn du Hilfe brauchst, um deine Daten am Hackathon verfügbar zu machen.
Checkliste für eine erfolgreiche Challenge
- Zugänglichkeit «eigener» Ressourcen: Sind die Daten, APIs usw. für die Teilnehmenden (mindestens) während des Hackathons technisch und «rechtlich» (Nutzungsbedingungen, NDA usw.) zugänglich, damit die Challenge erfolgreich bearbeitet werden kann? Denk an den Zugriff auf Websites/Dienste von ausserhalb und innerhalb (Blacklist) der Verwaltung. Wenn möglich, verlinke die verfügbaren Datenquellen auf deiner Projektseite auf unserer Hack-Plattform.
- Zugänglichkeit von Ressourcen Dritter: Sind die Daten, APIs usw. Dritter, die du für die Challenge brauchst, während des Hackathons zugänglich? Wir empfehlen dir, dies vor dem Hackathon abzuklären und bei Bedarf mit den Dateneigentümern Kontakt aufzunehmen. Wenn möglich, verlinke die verfügbaren Datenquellen auf deiner Projektseite auf unserer Hack-Plattform. Wir unterstützen dich gerne (info[at]opendata.ch).
- Umfang: Ist die Challenge in der (kurzen) Zeit machbar? Habe ich den richtigen Fokus gesetzt: Kern des Problems, «kreative» Ansätze, Prototyping statt «Ausführungsarbeit»?
- Repository und Kommunikation: Schlag dem Team ein Repository und einen Kommunikationskanal vor (z. B. beides auf Git(Hub)).
- Präsenz des Challenge Owners: Idealerweise ist der Challenge Owner (oder eine Stellvertretung) während des ganzen Hackathons vor Ort und begleitet das Team (gelegentliche Anrufe o. Ä. sind natürlich kein Problem). Ist das nicht möglich, muss er/sie oder die Stellvertretung die Challenge zumindest vor Ort präsentieren und danach vor Ort oder telefonisch (gib ihnen deine Nummer) für Fragen zur Challenge oder zu den Ressourcen erreichbar sein.
- Nachhaltigkeit: Was geschieht nach dem Hackathon mit den Ergebnissen? Wie integrieren wir die Ergebnisse des Projekts in unsere Organisation, und welche Rahmenbedingungen muss das Team während des Hackathons berücksichtigen, damit das möglich wird? Haben wir (finanzielle und personelle) Ressourcen, um das Projekt intern zu unterstützen? (Wie) können wir die Teilnehmenden über den Hackathon hinaus einbeziehen? Das motiviert die Teilnehmenden auch, deine Challenge zu wählen.
- Erwartungsmanagement: Es ist möglich, dass deine Challenge von keinem Team gewählt wird. In diesem Fall ermutigen wir dich – so frustrierend es sein mag –, trotzdem am Hackathon zu bleiben und mit anderen Teams zu arbeiten (oder sie zu mentorieren): für die Einblicke in Innovation und fürs Networking, aber auch, weil oft aus zwei recht ähnlichen Challenges ein Projekt mit Synergien werden kann, wenn du dich aktiv einbringst. Und wenn nicht, nehmen wir sie nächstes Mal in Angriff!
Wie präsentierst du eine Challenge den Teilnehmenden?
Lade deine Folien auf dribdat hoch und nutze die Plattform als visuelle Unterstützung. Für den Challenge-Pitch schlagen wir folgende Struktur vor:
- Titel
- Organisation
- Was ist das Bedürfnis oder Problem? Für wen?
- Welche Ressourcen sind (nicht) verfügbar (Input)?
- Was ist dein Ziel für den Hackathon?
- Was wäre anders, wenn das Problem gelöst wäre?
- Welche Ansätze zur Lösung des Problems gibt es? Welche hast du bereits ausprobiert?
- Welche Einschränkungen gibt es? Worauf musst du achten?
- Was geschieht mit den Ergebnissen des Hackathons?
- Kontaktangaben
- Kompetenzen: Welche sind im Team bereits vorhanden? Welche brauchst du noch bzw. wen suchst du?
Auf welcher Plattform führen wir unsere Hackathons durch?
dribdat (ursprünglich von «Driven By Data») ist eine Open-Source-Webanwendung (MIT-Lizenz) mit einem Ideen- und Challenge-Board, die hilft, kurze Sprints, co-kreative Sessions, Hackdays und offene Hackathons – alles inklusive – zu organisieren.
Hier erfährst du, wie du dribdat nutzt: https://dribdat.cc/usage.
Wenn du einen Hackathon veranstalten willst, kannst du dribdat auch selbst hosten. Wenn du Unterstützung bei der Einrichtung brauchst, wende dich an info[at]opendata.ch.
Wie arbeitest du auf unserer Plattform? Dribdat 1×1
- Einloggen und einem Projekt beitreten (Join)
- Fortschritt dokumentieren, Daten und Screenshots hochladen (Post)
- Kommentare (Feedback & Fragen zum Projekt)
- Ankündigungen (wichtige Mitteilungen des Organisationsteams)
- Folien/Demo für die Schlusspräsentationen vorbereiten (Edit & Sync)
Wie präsentierst du dein Projekt am Ende des Hackathons?
Lade deine Folien und/oder deine Bildschirmaufzeichnung auf dribdat hoch. Für deinen Schlusspitch schlagen wir folgende Struktur vor:
- Was war die Challenge, d. h. das Problem, das du lösen wolltest?
- Wie hast du versucht, es zu lösen?
- Auf welche Hindernisse bist du gestossen?
- Was war das Ergebnis? (Demo)
- Was sind die nächsten Schritte?
Was geschieht mit den Ergebnissen des Hackathons?
Für Werke, die an unseren Hackathons entstehen, gelten folgende Bedingungen:
Keine Übertragung von Rechten | Alle behalten die Rechte an allem, was sie geschaffen haben. Es liegt an den Hackathon-Teams, mit den Challenge Ownern zusammenzuarbeiten, um ihre Arbeit fortzusetzen.
Verzicht | Niemand macht Exklusivrechte an Informationen geltend, die er oder sie einbringt, selbst wenn er oder sie ein solches Exklusivrecht gesetzlich sonst ausüben könnte.
Open Source | Alle Teilnehmenden sind verpflichtet, die erarbeiteten Ergebnisse (Pitch, mit dem Team gemeinsam entwickelter Prototyp-Code, Bilder – nicht den gesamten Umfang des Solution Stacks) unter einer anerkannten Open-Source-Lizenz (opensource.org) einzureichen.
Fairness | Nenne die Mitwirkenden. Frag nach, wenn du kannst, aber geh grundsätzlich davon aus, alle einzubeziehen, die in irgendeiner Weise zum Projekt beigetragen haben.
Veröffentlichung | Wir verlangen von den Teams, die Erkenntnisse und Ergebnisse des Hackathons offen zu veröffentlichen.
In Absprache mit dem Organisationsteam der Veranstaltung sind begründete Ausnahmen von diesen Regeln möglich.
Weitere Ressourcen
Weitere Leitfäden und Handbücher findest du hier.
